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Kunstgegenstände

Mehrere Kunstgegenstände befinden sich im Besitz unserer Pfarrei, so zum Beispiel:

Der gotische Kelch:

In seiner Einfachheit und in der wohlgefälligen Form ist dieser Kelch ein vorzügliches Werk eines erfahrenen Goldschmiedes der Spätgotik. Der Meister bekundet eine grosse Geschicklichkeit. Am sechsteiligen Fusse des Kelches stehen die Buchstaben L. und H., jeder in einem Versteck. Diese Buchstaben gehören keinem bekannten Freiburger Goldschmied. Es ist daher anzunehmen, dass dieser Kelch wahrscheinlich französischen Ursprungs ist.
Auf der Rückseite des Kelchfusses findet sich die Gravur NVP 1558 BT (Nikolaus von Praroman und Barbara Techtermann).

Die Statue des heiligen Viktor und das Altarkreuz:

Beides sind Werke der Spätgotik und stammen aus der Werkstatt von Hans Geiler. Dieser lebte um 1520 in Freiburg i.Ue. und musste wohl recht berühmt gewesen sein, da er auch Aufträge von den Städten Bern, Solothurn und St. Gallen erhalten hatte. St. Ursen ist stolz darauf, auch einen Teil seines Erbes zu besitzen.

Das Relief mit Kreuzabnahme:

Das Relief ist wohl gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstanden. In unsere Pfarrkirche kam es 1960 aus der Kapelle Christlisberg. Die gelungenste Figur des Werkes ist Maria Magdalena. Sie kniet im Vordergrund und hält ein Gefäss in der Hand. Ihr Gesicht strahlt viel Anmut aus, im Gegensatz zu den Gesichtern der anderen Figuren, die wenig aussagend dargestellt sind.